Carnac - Eine Forschungsreise in die Steinzeit
Zur
Veröffentlichung eingereicht bei der Zeitschrift für
Geobiologie/Wetter-Boden-Mensch im August 2003
1.
Einführung
Die Insassen des Busses von
Eberhardt-Reisen erlebten im April 2003 auf den ersten 1.000 km vom
kühlen Sachsen in die sagenumwobene Bretagne alle Phasen vom
Frühling des Jahres 2003. Blühende Rapsfelder und u.a. der
wohlriechende Flieder waren dann auch die Kulisse der einzelnen
Etappen im ersehnten Zielland. Der Autor unterschied sich von den
anderen darin, dass er höchst ungeduldig den steinzeitlichen
Schätzen des ebenso unscheinbaren wie berühmten Carnac
entgegen fieberte. In seinem Gepäck befanden sich Wünschelruten
und ein Szintillations-Messgerät. Bei den Messungen wurden die
γ-Dosis in Skt. und die Zählrate von Neutronen in s-1
bestimmt, s. / 1 /.
Die Station Vannes mit zufällig zwei
Übernachtungen machte es möglich, dass der Bus am zweiten
Tag beim planmäßigen Ausflug nach Quiberon kurz anhielt,
und plötzlich stand der Autor allein ... und zwar sprichwörtlich
im Regen, ja es regnete und regnete.
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Bild
1: Prähistorische Steinsetzungen - eine Faszination ohne
Antwort
Die Erforschung eines Tumulus, eines
Dolmens und der Steinalleen, s. Bild 1, bzw. der Steinkreise in und
um Carnac sollten trotzdem beginnen. Es wurde zwar dankbar, doch kaum
wahrgenommen, dass die Niederschläge pünktlich an der
Kapelle Saint-Michel auf dem Hügelgrab endeten. Und erst beim
Untergang der Sonne trat das Problem der „Heimreise“ ins
Bewusstsein, doch ein junger Franzose machte spontan mit seinem Auto
die Rückkehr aus der Steinzeit möglich, und das
ausdrücklich ohne Gegenleistung. Nochmals vielen Dank dafür!
Der Autor hat über sein siedlungsphysikalisches Konzept
vom Wesen der „Orte der Kraft“ bereits mehrfach
berichtet, z.B. / 2 / bis / 5 /. Und er fand sich in Carnac
eindrucksvoll bestätigt.
2. Der „Ort der
Kraft“ als terrestrisches Neutronen-Phänomen
Neutronen
sind Bestandteil der natürlichen Hintergrundstrahlung. Davon ist
die terrestrische Komponente teilweise kohärent und durch die
Realstruktur der Erdkruste, z.B. Risse, in Form von ortsfesten
Strahlen strukturiert. Man beobachtet in der Biosphäre
Flächenstrahlen (z.B. Moden eines Neutronen-Wellenleiters, der
durch zwei parallele Risse in der Erdkruste bestimmt ist / 1 /),
sowie im allgemeinen beliebig schräg stehende Teilstrahlen auf
der gesamten irdischen Landoberfläche. Die Verdichtung der
Neutronen im Strahl hat eine entsprechende Verarmung in dessen
Umgebung zur Folge.
Bild 2 zeigt den Ausschnitt der
Moden-Situation eines Leys schematisch in räumlicher
Perspektive, wobei in der Skizze „unsichtbare“ Teile
gestrichelt sind. Hilfslinien wurden strichpunktiert. Unter der
Erdoberfläche befinden sich eine unstrukturierte
Sedimentationsschicht und das felsige Gebirge der Erdkruste, das die
parallelen Risse 1 und 2 enthält. Diese dienen als
Multimoden-Wellenleiter der durch Totalreflexion geführten
Neutronen. Zur besseren Veranschaulichung der 5 Einzelmoden (M)
wurden Pfeilspitzen angebracht. In der Biosphäre stehen sie als
fünf fast senkrechte Flächenstrahlen (F) an. Die jeweilige
Ausbreitungsrichtung der Neutronen als Teilchen innerhalb des Strahls
ist mit den
schräg stehenden, fett punktierten Pfeilen
angedeutet, deren Länge zugleich auf die
unterschiedliche
Modenintensität hinweisen soll. Dies ist ebenfalls der
schematisch
dargestellten, entlang der ausgezogenen Querachse X
simulierten Neutronenintensität In zu entnehmen. Die
weitere Simulation einer „Messung“ (auf der gleichen
Linie) repräsentiert die Intensität Iγ der
γ-Strahlung. Man stellt außerhalb des Wellenleiters,
d.h., rechts und links der Erdkrustenrisse, Intensitäten fest,
die um Mittelwerte schwanken. Zwischen den Intensitätsspitzen im
Inneren des Wellenleiters befinden sich relative Minima. Die
Neutronen-Piks sind schärfer ausgeprägt als die der
γ-Strahlung, deren „absolutes“ Minimum dafür
etwa in der Mitte besonders auffällt.
Der Bereich des
Neutronen-Wellenleiters - und nur dieser (!) - ist der „Ort der
Kraft“.
In / 5 / hat der Autor auf den grundsätzlich
linearen Charakter des Ortes der Kraft hingewiesen. Es handelt sich
dabei um die bereits von A. Watkins / 6 / entdeckten Ley-Linien. Ihm
zu Ehren verwendet der Autor den Ley-Begriff. Der Ort der Kraft kann
durch eine Sternkreuzung solcher Ley-Linien mit beliebiger Zähligkeit
(Anzahl der sich kreuzenden Leys) „punktförmig“
werden und seine Wirkung auf Lebewesen steigern bzw. spezifizieren.
Die Rissstruktur der Erdkruste und die Neutronenstrahlung der Erde
bestimmen somit den Standort, und der Ort der Kraft ist somit in
erster Instanz ein terrestrisches Naturphänomen.
Das
lebende Referenzsystem der Bäume bildet in Form von
konstruktiven und destruktiven Reaktionen (Neutronotropie) diese
Feinstruktur des irdischen Neutronenfeldes schon immer ab. Ursache
ist die grundsätzliche Lebensfeindlichkeit des Neutrons bei
Einfang und anderer Neutronen-Wechselwirkungen, der das Lebewesen nur
durch ständige molekulare bzw. zellulare Reparaturprozesse
begegnen kann. Konstruktiv ist z.B. die am Solitärbaum zu
beobachtende Wuchskraftverstärkung in den Bereichen relativer
Neutronen-Verarmung. Damit ist die wachstumsfördernde Wirkung am
Ort der Kraft biophysikalisch überprüfbar. Man muss nur den
jährlichen Zuwachs (Zuwachsrate) z.B. des Stammdurchmessers bzw.
die mittlere Breite der Jahresringe bestimmen.
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Die erhöhte Neutronen-Dosis
im Strahl wirkt allerdings auf Dauer in jedem Fall destruktiv, so
dass z.B. betroffene Bäume neutronotrop in Form von Flucht-,
Abwehr- und Untergangsreaktionen geprägt sind, und das
übrigens wegen der Teilstrahlen nicht nur am Ort der Kraft,
wo die Neutronen-Moden zu entsprechenden Wirkungen führen.
Dies gilt auch grundsätzlich für den Menschen, der hier
„etwas fühlen“ kann, z.B. eine vorübergehende
Atembeklemmung beim Eintritt in den Bereich. Es ist jedoch bei
etwas längerem Aufenthalt u.a. an Anregungszustände bzw.
an „Kureffekte“ (Stabilisierung seiner
Reparatursysteme) zu denken. Die Menschen der Vorzeit haben dies
an den Orten der Kraft offenbar sogar bewusst zu nutzen gewusst.
Zu lange Aufenthalte in terrestrischen Neutronenstrahlen
überfordern das Reparatursystem, und es kommt zu
irreversiblen Molekular- bzw. Zellularschäden. |
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Um den ungewohnten Begriff Siedlungsphysik im Vergleich ein wenig zu erläutern: Die Bauphysik brauchte lange, um sich beim effektiven Schallschutz durchzusetzen, doch ist dieser z.B. beim heutigen Straßenbau nicht mehr wegzudenken.
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Die entsprechenden Schutzbauten an Autobahnen bestimmen sogar zunehmend das Landschaftsbild. Wenn also in 10.000 Jahren jemand die vergänglichen menschlichen Siedlungen (auch mangels aller noch flüchtigerer multimedialer Notizen dazu) sucht, so könnte er dies anhand der viel beständigeren „Erdwerke“ sehr gezielt tun, wenn er zudem der Eingebung folgt, dass sie einst etwas mit der Schallausbreitung und mit menschlichen Befindlichkeiten zu tun hatten. |
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3.
Menschen in der Steinzeit
Wir sollten uns vom Klischee der
phantasie- und seelenlosen, stupide nahrungssuchenden
Steinzeitkreatur lösen. Viele Erdwerke und die Steinsetzungen
vom Menhir bis zur Pyramide sind Bauwerke des prä- bzw.
frühhistorischen Menschen, die sich durchaus mit den
entsprechenden historischen und neuzeitlichen Hochleistungsobjekten
messen können. Man darf zudem aus kulturhistorischer Erfahrung
skeptisch sein, inwieweit letztere zehn Jahrtausende überdauern
werden.
In keinem Fall der ersteren herrscht unter
Archäologen Einigkeit bezüglich des eigentlichen
Verwendungszweckes. Man versucht selbstverständlich, anhand der
Bestandslage bzw. von Fundgegenständen darauf zu kommen. Diese
induktive Methode scheint jedoch für die Frühzeit nur
bedingt zu greifen.
Versuchen wir es doch einmal deduktiv, und
zwar anhand von acht ausgewählten „Naturgesetzen“,
denen die Menschheit offenbar heute weltweit unterliegt - was sie mit
teilweise monströsen Maßnahmen bzw. Projekten sichtbar
unterlegt - und prüfen abschließend ihre Relevanz in der
Steinzeit anhand von siedlungsphysikalischen Feststellungen an
markanten Standorten, die damals für die rätselhaften
Kolossalbauten ausgewählt worden sind:
1. Streben nach
Reichtum/Besitz, möglichst mit einem Vorsprung gegenüber
anderen,
2. Erlangen von Macht, möglichst über ganze
Menschengruppen,
3. Befriedigung einer Wissbegier,
insbesondere bezüglich Naturphänomenen,
4. Sicherung
der Nahrungsaufnahme,
5. Schutzbedürfnis vor
Naturereignissen und Feindangriffen,
6. Befriedigung
sexueller Bedürfnisse und Erhaltung der Art,
7.
Vorbeugung, Verhinderung bzw. Behandlung von Krankheit,
8.
Umgang mit dem Tod.
Die Positionen 1 und 5 können wir mit
hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, wenn wir an den
Charakter der überkommenen prähistorischen Kulturwerke
denken. In der Steinzeit gab es keine Geldwirtschaft (Pos. 1).
Notwendige abgeschlossene Räume zum Wohnen und sicherer
Waffenumgang bzw. offene Fluchtwege bei Gefahr (Pos. 5) stehen kaum
im Einklang mit dem Bestand.
Falls Erdwerke, einschließlich
aufwendiger Bodenzeichnungen, und Steinsetzungen kultisch verwendet
worden sind - und vieles spricht auch dafür - so ist die
Position 2 automatisch signifikant, denn zumindest die ausführenden
„Schamanen“ waren mit Sicherheit dem Machtbedürfnis
erlegen.
Die astronomische Wissbegier des Steinzeitmenschen
(Pos. 3) wollen wir nicht ausschließen, doch wird, z.B. gemäß
den Schlagworten Sonnenkult, Ausrichtung auf außerirdische
Objekte oder Planung nach streng mathematischen bzw. goldenen Regeln,
gemäß Auffassung des Autors dieser Part eindeutig
überstrapaziert. Die exakte Bestandsforschung mit physikalischen
Mitteln zeigt regelmäßig eklatante Widersprüche auf,
die aber einschlägig nicht verstanden bzw. übergangen,
manchmal auch bewusst verschleiert werden. Es wird gern eigene
Wissenschaftlichkeit suggeriert. Da sind die Außerirdischen des
Erich von Dänicken im Vergleich harmlos und überaus
unterhaltsam, zumal der Laie mit reden kann. Ein großes
Verdienst jenes Autors besteht im übrigen darin, dass er die
Sensibilität für die Kulturbauten der Steinzeit wie kein
anderer schriftstellerisch angeregt, mit weltweit gesammelten Fotos
für jedermann zugänglich gemacht und nun mit dem Mystery
Park die Krone aufgesetzt hat.
Da es das Phänomen Ort der
Kraft gemäß Naturbeobachtungen tatsächlich gibt, z.B.
/ 3 /, / 5 /, so hat man das Thema Nahrungsbeschaffung, zumal im Zuge
der Sesshaftwerdung in der Jungsteinzeit, keinesfalls auszuschließen
(Pos. 4). Warum sollten damals nicht solche Plätze für die
Erzeugung höherer Erträge bzw. bestimmter Qualitäten,
z.B. Heilpflanzen, genutzt worden sein?
Den Menhir oder gar
die Steinallee mit Sexualität in Zusammenhang zu bringen, fällt
im ersten Anlauf schwer. Im Brauchtum erhaltene örtliche Rituale
wie das Aufsuchen von Menhiren bei unerfülltem Kinderwunsch oder
das Aufkommen von Lustschlössern im Barock, die man bewusst auf
Systeme von unterirdischen Wasseradern baute - Wasseradern steigern
tatsächlich die Libido (!) - sollten jedoch unsere
Aufmerksamkeit für die Position 6 erhöhen.
Wenn
Neutronen im Spiel sind, wie u.a. dieser Beitrag des Autors aufzeigen
soll, so sei nochmals an den biophysikalischen und medizinischen
Begriff Reparaturprozesse erinnert / 1 /, ohne die ein Leben im
irdischen Kernstrahlungsfeld nicht möglich wäre. Die
entsprechenden biologischen Mechanismen dürfen bei Strafe des
Untergangs nicht erlahmen. Daher gewinnen Prophylaxe bzw.
„Kureffekte“ an Bedeutung: Eine kurzzeitig verabreichte
Neutronendosis dürfte die Regulationssysteme aktivieren und sie
für längere Zeit bei höherem Niveau aufrecht erhalten.
Selbst an gezielte Neutronentherapie ist zu denken, s. z.B. / 7 /.
Kommen nicht gerade an Orten der Kraft sogar Spontanheilungen vor? Es
soll niemand mit der Behauptung spekulieren, der Steinzeitmensch habe
mit solchen Dingen in seiner Umwelt nicht umgehen können! So
beginnt es in Richtung auf Position 7 zu dämmern, und Sanatorium
bzw. Heilanstalt, gewiss in Verbindung mit kultischen Handlungen,
nehmen am ausgewählten Standort Formen an.
Am Ende steht
der Tod. Den Toten an solchen Stellen zu bestatten, wo die Götter
(!) aus damaliger Sicht bestimmt ohnehin ihren angestammten Platz
hatten / 8 /, ist eine überaus naheliegende Schlussfolgerung.
Daher kann man - wenn auch aus etwas anderem Blickwinkel - die
Ansicht der Archäologen teilen, die selbstverständlich auf
entsprechenden Funden fußt, dass mächtige Erdwerke und
Steinsetzungen ursprünglich zumindest teilweise als Grabstätten
dienten (Pos. 8). Aber bei Dolmen und Pyramiden beschleichen einen
Zweifel im ursprünglichen Sinne, wie manchen Fachmann auch.
Merkwürdig ist zudem das überzufällig häufige
Vorkommen von Mumien im gegebenen Zusammenhang. Steckt dahinter nicht
vielleicht eine erklärte Absicht der Altvorderen, die ebenfalls
auf genauen Naturbeobachtungen beruhte? Immerhin wurden oft genug auf
diversen Gottesackern, so z.B. bei Aufgabe des alten
Nikolei-Friedhofes in Chemnitz im Jahr 1815 / 9 /, mumifizierte
Leichen direkt aus der Erde geborgen, was ja eigentlich ein
spektakuläres Naturphänomen ist.
4. Eigene
Beobachtungen an ausgewählten Stätten in Carnac
4.1
Der Tumulus von Carnac
Der mächtige ovale Hügel
am östlichen Stadtrand wurde in der Steinzeit von Menschen
aufgeworfen und ist gemäß Bild 3a seit 1664 von der
Kapelle Saint-Michel bekrönt. Die Hügelachse und die
Kirchenausrichtung stimmen bis auf wenige Grad fast überein, wie
der Grundriss in Bild 3b verrät. Im Inneren des Tumulus wurden
Kammern erkundet. Man erkennt sie und die unterirdischen Zugänge
teilweise im Bild 3b anhand der schwarzen Flächen. Der Autor
fotografierte dazu eine Hinweistafel am Fuß des Tumulus.
Aufgrund vorgefundener Gegenstände wurde das Objekt von den
Archäologen als Grabstätte eingestuft.
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Bild
3: Blick in Richtung des Axialleys auf den
Tumulus mit der St. Michel-Kapelle (a) und Draufsicht der
Situation
(b) mit dunkel sich abhebenden unterirdischen Hohlräumen und
hellem Kirchengrundriss
Die weiteren Untersuchungen
des Autors ergaben folgendes:
Die Hügelachse und
die zentralen unterirdischen Kammern sind exakt nach einem Ley
ausgerichtet. Zudem kreuzen sich mit ihm sternförmig etwa in der
Mitte des Hügels mindestens fünf weitere Leys. Unter
Verwendung eines Grundrissauszuges wurde ihre Lage anhand der
strichpunktierten Schwerpunktlinien qualitativ in Bild 4a zugeordnet.
Ein weiterer vergrößerter Auszug in Bild 4b zeigt
ebenfalls qualitativ in der Projektion insgesamt sechs Neutronenmoden
des etwa 17 m breiten Achsenleys. Es fällt auf, dass diese Moden
fast alle längsseits im Bereich zumindest einer der
unterirdischen Kammern liegen, während das Kirchenlängsschiff
nur zur Hälfte betroffen ist. Über 10 weitere
Neutronenmoden dieses Leys liegen links und rechts außerhalb
der Bauwerke. Zu beachten sind jedoch zahlreiche zusätzliche,
kreuzende Neutronenmoden der anderen Leys, die hier unberücksichtigt
worden sind, um die Übersicht besser zu wahren.
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Bild 4:
Schematische Darstellung der Ley- und
Neutronenmoden-Situation im Bauwerksbereich des Tumulus
4.2
Ein Dolmen von Carnac
Unauffällig am nördlichen
Stadtrand, weil von der Bebauung umgeben, gibt sich gemäß
Bild 5a ein christianisierter Dolmen.
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Bild 5:
Der christianisierte Dolmen von Carnac (a) und eine
schematische Darstellung der Leykreuzung und
einer ausgewählten
Neutronenmoden-Situation des Axialleys (b)
Er ist
gemäß radiästhetischer Untersuchung und schematischer
Darstellung in Bild 5b nach einem 20 m-Ley ausgerichtet und befindet
sich am Ort der Kreuzung mit einem zweiten, 18 m breiten Ley. Von den
ca. 20 Neutronenmoden des Achsenleys liegen immerhin 6 innerhalb des
etwa 5 m breiten Bauwerkes. In der Skizze sind die Schwerpunktlinien
der zwei festgestellten Leys fett strichpunktiert (lang gestrichelt,
wenn hinter den Steinen verlaufend) und die ausgewählten
Neutronenmoden kurz gestrichelt qualitativ dargestellt. Die im
Bauwerksbereich kreuzenden Moden des 18 m-Leys wurden nicht
berücksichtigt.
Im Inneren des Dolmens wurden eine von
1,2 bis 2,6 Skt. stark schwankende γ-Dosis und
Neutronen-Zählraten von > 1 s-1 gemessen. Am
Standort fällt zudem ein spezifischer Pflanzenwuchs auf.
4.3
Die Steinallee von Carnac/ Le Ménec
Das Betreten
der umzäunten Anlage ist lediglich bei Führungen erlaubt.
Deshalb war nur der Bereich der Strasse zugänglich, die von
Carnac nach Norden führt und das Alignement nahezu senkrecht
durchquert. Die einzelnen Steinreihen, soweit man sie vom relativ
ungünstigen Standort überhaupt ausmachen konnte, wurden
nummeriert und in östlicher Richtung fotografiert, wobei die
neuzeitlichen Steinumsetzungen in der Nähe des Zaunes gemäß
Bild 6 z.T. leicht auszumachen sind. Die Nummer 1 bekam die
südlichste Reihe, die beim Bau der Parallelstraße „Route
des Alignements“ offensichtlich teilweise unterbrochen bzw.
umgesetzt worden ist. (Es kann auch eine Reihe dabei gänzlich
verloren gegangen sein.)
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Bild 6:
Fotoaufnahmen der Steinreihen des Alignements von
Carnac/ Le Ménec in östlicher Richtung von der
Querstrasse aus
Radiästhetisch wurde
zunächst entlang der Querstraße festgestellt, dass die
Steinsetzung auf einem ca. 125 m (!) breiten Längsley
stattgefunden hat. Die Lagen der beiden begrenzenden Erdkrustenrisse
wurden - bei willkürlicher Festlegung der Steinreihe 1 als
Nulllinie - wie folgt ausgemacht: xsüd ≈ -25 m,
also südlich der „Route des Alignements“, und xnord
≈ 99 m, also gemäß Bild 7 jenseits der nördlichen
Zaunbegrenzung.
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Bild 7:
γ-Messung quer zum Längsley der Steinallee
von Carnac/ Le Ménec
Die Messungen, s. Bild
7, fanden ebenfalls am östlichen Rand der Querstraße im
Abstand von ca. 20 bis 30 cm zum Querzaun statt. Trotz relativ großer
Schwankungsbreite, die im Diagramm an einigen Messpunkten per fettem
Doppelpfeil zur Orientierung angegeben wurde, erkennt man einen
gewissen Talverlauf der γ-Dosis quer zum Längsley anhand
der gestrichelten Linie. Ansonsten fallen gruppierte Spitzenverläufe
mit tiefen Einschnitten dazwischen auf. Die Pfeile markieren den
Standort der Steinreihen, die mit einer Lagetoleranz von ∆x = ±
15 cm aufgenommen wurden, während die übrigen Messpunkte
einem 1 m-Raster im Innenbereich (kleine Messpunkte) bzw. einem 5 m-
bzw. 10 m-Raster (große Messpunkte) im nördlichen
Außenbereich des Längsleys entsprechen. Wegen der
vergrößerten Schrittweiten wurde im Diagramm auf die
Linienverbindung weiter außen verzichtet. Man erkennt aber
deutlich den erhöhten und ziemlich konstanten Pegel jenseits der
nördlichen Leyberandung. Es wurde etwa das gleiche
Erscheinungsbild im südlichen Außenbereich ermittelt, doch
befand man sich hier im stark frequentierten Verkehrsraum, und die
Rastermessung machte keinen Sinn.
Mit erhöhter
Ortsauflösung wurden zudem die Neutronen-Zählraten mit
kurzzeitigen Anzeigewerten zwischen 1,4 bis über 2,4 Skt.
erfasst. Sie traten mit Beträgen um ≥ 1 s-1 immer
im ∆x-Bereich der Steinreihen auf. Weitere Zonen mit erhöhten
Neutronen-Zählraten waren - übrigens in Übereinstimmung
mit dem radiästhetischen Befund weiterer Neutronenmoden - stets
innerhalb der Abschnitte mit erhöhter γ-Dosis anzutreffen,
s. Bild 7.
4.4 Der Steinkreis von
Carnac/ Le Ménec
Der kleine Ort Le Ménec am
nördlichen Stadtrand von Carnac ist wie mit einer Mauer
teilweise von einem Steinkreis umgeben. Hier wird einmal mehr
deutlich, dass der bewusste Umgang mit prähistorischem Kulturgut
erst allmählich zu greifen begann. Sehr eng und mit relativ
großen Steinen besetzt präsentieren sich die überkommenen
Abschnitte so, dass man trotzdem noch annähernd den einstigen
Gesamtverlauf des eher eiförmigen Cromlechs (s. im Bild 8) mit
einem Durchmesser von ca. 100 m am westlichen Ende der Steinallee von
Carnac/ Le Ménec nachvollziehen kann.
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Bild 8:
Der Steinkreis von Carnac/ Le Ménec
(Lageplanauszug s. / 10 /)
Die Untersuchungen
fanden am gut erhaltenen südlichen Bogensegment statt, dort wo
es von der Dorfstraße durchquert wird, s. Bild 8.
Radiästhetisch wurden, u.a. in radialer Richtung mutend, die
typische Ringstruktur des natürlichen statischen Magnetfeldes
festgestellt, die z.B. von E. Aveling / 11 / an englischen
Steinkreisen gemessen worden ist. Offenbar wurde einer der „Ringe“
erhöhter Feldstärke auch in Le Ménec mit der
Steinsetzung versehen. Den Autor motivierte vor allem die
Kernstrahlungsmessung vor Ort. Das Ergebnis zeigt Bild 9. Wenn auch
die Unterschiede der beiden Intensitäten sehr gering sind, so
kann man sie im Diagramm doch ausmachen. Auf dem Streifen, wo die
Steinsetzung stattgefunden hat, stehen erhöhte γ-Dosen
bzw. Neutronen-Zählraten an.
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Bild 9:
Messungen der γ-Dosis und der Neutronen-Zählrate
im Bereich des Steinsetzungsstreifens zwischen
zwei Steinen
5. Schlussfolgerungen
In diesem Beitrag werden
radiästhetische Untersuchungen am Bestand von Steinsetzungen
(Leystrukturen) physikalischen Messungen mit einem
Szintillationsmessgerät in Verbindung mit theoretischen
Modellvorstellungen zur Entstehung von terrestrischen
Neutronen-Strahlen gegenübergestellt. Dabei wurde eine
merkwürdige Korrelation zwischen örtlicher
Neutronen-Zählrate bzw. γ-Dosis und prähistorischen
Steinsetzungen festgestellt. Gewiss sind es schwache Signale, die das
Messgerät zur Verfügung stellt, und man kann alle
diesbezüglichen Beobachtungen in den zufälligen und
systematischen Fehlergrenzen des Verfahrens untergehen lassen. Der
Autor hat sich anders entschieden, weil er von den terrestrischen
Grundlagen der Siedlungsphysik überzeugt ist und andere
Beispiele kennt. Zu verlockend ist die Chance, einem der
faszinierendsten Naturphänomene auf die Spur zu kommen, das die
Menschen unserer Vorzeit möglicherweise mehr bewegte als wir
bisher ahnen konnten.
In einer von Radiästheten
herausgegebenen Zeitschrift muss man nicht unbedingt erklären,
wie sich die steinzeitlichen „Primitiven“ ausgerechnet
mit Kernstrahlung arrangieren konnten. Schließlich waren diese
Menschen an 10.000 Meilen näher an der Natur dran als wir; sie
waren noch ein unschuldiger Teil davon, und sie konnten sie
vermutlich „muten“! Schwache Kernstrahlung bzw. ihre
plötzliche Änderung kann man allerdings auch heute noch
fühlen bzw. empfinden. Das ist spätestens seit dem
Reaktorunfall von Tschernobyl bekannt als am „fall out“-Tag
europaweit viele Menschen mit unterschiedlichsten gesundheitlichen
Problemen die Arztpraxen füllten, ohne bereits die Ursache zu
kennen.
Die Beobachtungen bei Pro-Einstellung lassen sich
jedenfalls thesenhaft wie folgt zusammenfassen:
* Aufgrund der
Messungen kann es kaum Zweifel daran geben, dass die Menschen in der
Steinzeit terrestrische Neutronenstrahlen an ausgewählten
Standorten mit Steinsetzungen versehen und zu irgendeinem wichtigen
Zweck verwendet haben.
* Bestimmte Neutronen-Moden (bzw.
Ausschnitte davon) wurden offenbar favorisiert, um sie für
diesen „wichtigen Zweck“ zu nutzen. Dadurch wurden
Achsenleys zur Bestandsgrundlage von Bauwerken, und das Phänomen
der linearen Symmetrie von Orten der Kraft, s. / 5 /, bekam bauseits
ein Gesicht.
* Besondere Bedeutung für Steinsetzungen
kam gewissen Moden- bzw. Leykreuzungen zu. Ein Beispiel dafür
ist der „grand menhir“ in der Steinallee von Carnac/Le
Ménec, auf den an anderer Stelle einzugehen ist.
* Auch
Dolmen, unterirdische Grabkammern der Tumuli und Einzelmenhire in der
Landschaft markieren sternförmige Moden- bzw. Leykreuzungen.
*
Diese „Radialsymmetrie“ wird zwar bei Steinkreisen
unterstrichen, doch hat man hier der Besetzung von ausgewählten
Strahlen terrestrischer Neutronen, die übrigens auf
entsprechende ringförmige Strukturen des Magnetfeldes
zurückzuführen sind (hier
nicht näher erläutert),
einen gewissen Vorrang eingeräumt.
Es sei an dieser
Stelle noch ausdrücklich daran erinnert, dass die
radiästhetischen Untersuchungen dieses Beitrages nur der
Orientierung dienten. Sie sind mit Bezug auf obige Thesen nicht
überflüssig, doch auch nicht unverzichtbar. Die Messungen
und ihre Korrelation zum Bestand sind die eigentlichen, die
siedlungsphysikalischen Argumente.
So kommt der Autor zu dem
vorsichtigen Schluss, dass die in Carnac untersuchten steinzeitlichen
Objekte eher in die Rubriken 2, 7 und 8 gemäß Abschnitt 3
in Verbindung mit kultischen Handlungen einzuordnen sind. Der Autor
ist sich der Tragweite bewusst, indem er der Position 7 eine so hohe
Wahrscheinlichkeit zuordnet. Allerdings sind die Schlussfolgerungen
nicht allein auf die Untersuchungen in Carnac zurückzuführen.
Die Entdeckung der Neutronotropie, s. u.a. / 3 /, Beobachtungen an
anderen „Orten der Kraft“, z.B. / 5 /, sowie die
Beschäftigung mit medizinischen Aspekten des Neutrons haben ganz
wesentlich mit dazu beigetragen.
Radiästhetische
Untersuchungen an solchen Standorten bekämen somit eine völlig
neue Orientierung, nämlich auf die der Mutung von Neutronenmoden
und deren Folgen.
6. Literatur
/ 1
/ Langer, H.-D. Neutronotropie - Eine Darstellung anhand des
Referenzsystems
der Bäume
Zur Veröffentlichung
eingereicht im Juni 2003 bei der
Zeitschrift Beiträge
für Forstwirtschaft und Landschaftsökologie
der
Fachhochschule Eberswalde
/ 2 / Langer, H.-D. Das
geophysikalische Standortproblem der Solitärbäume, Teil 1:
Ergebnisse systematischer Naturbeobachtungen
Veröff.
Museum für Naturkunde Chemnitz, 20 (1997) 115
/ 3 /
Langer, H.-D. Das geophysikalische Standortproblem der Solitärbäume,
Teil 2:
Neutronotropie - Messergebnisse und
Modellvorstellungen
Veröff. Museum für Naturkunde
Chemnitz, 21 (1998) 84
/ 4 / Langer, H.-D. Das
geophysikalische Standortproblem der Solitärbäume, Teil 3:
Ein Testbaum, der einen Neutronen-Teilstrahl abbildet
eingereicht
bei der Zeitschrift Veröff. Museum für Naturkunde
Chemnitz
/ 5 / Langer, H.-D. „Orte der Kraft“
- ein Phänomen terrestrischer Neutronen
Z. für
Radiästhesie, 53. Jgg., H. IV (2001) S. 14-39
/ 6 /
Watkins, A. The Old Straight Track
Abacus, London (1977)
/
7 / Streffer, Ch. Tumortherapie mit Neutronen:
Experimentelle Grundlagen
in Forschung mit Neutronen
Sonderdruck
der TU München, S. 11
/ 8 / Brosse, J. Mythologie
der Bäume
Walter-Verl., Olten und Freiburg i. Breisg.
(1990)
/ 9 / Langer, H.-D. Die Schatzkammern von Chemnitz
Nur
eine Saga der uralten Stadt?
RHOMBOS-Verl., Berlin (2002)
/
10 / Briard, J. Die Megalithen der Bretagne
Ed. J.-P. Gisserot,
Lucon (2000)
/ 11 / Aveling, E. nature, Vol. 300 (1997) p.
232
Anschrift
des Autors:
Dr. Hans-Dieter Langer
Neutronengarten zu
Niederwiesa
Haus Ellen, Talstr. 53
09577 Niederwiesa
Tel.:
03726/721826
E-Mail: langer(ät)drhdl.de
www.drhdl.de
Stand:
12.08.2003
F.M.