Zur
Veröffentlichung eingereicht im Juni 2003 bei der
Zeitschrift
Beiträge
für Forstwirtschaft und Landschaftsökologie der
Fachhochschule Eberswalde
Neutronotropie
- Eine Darstellung anhand des Referenzsystems der
Bäume
Autor: H.-D. Langer, Neutronengarten zu
Niederwiesa
1. Einführung
Die
Bewegungsphysiologie und die formbildenden Faktoren der Pflanze
orientieren sich besonders an Umwelteinflüssen. So scheinen auf
den ersten Blick das Schwerefeld und das Photonenfeld für den
Baum die entscheidenden lokalen Gegebenheiten zu sein. Geotropie und
Phototropie bestimmen - bzw. verlangen - bei diesem Lebewesen eine
ausgeprägte Radialsymmetrie mit Ausrichtung der Symmetrieachse
nach den Gradienten der Schwerkraft und der Photonendichte
(Streulicht in unseren Breiten!). Alle anderen bekannten Tropien sind
aus fachwissenschaftlicher Sicht, zumindest in ihrer visuell
überschaubaren Wirkung, offenbar völlig untergeordnet.
Im
Ergebnis systematischer Naturbeobachtungen kam der Autor / 6 /
allerdings zu dem Schluss, dass diese vom Wurzelwerk bis zur
Kronenspitze durchgängige Symmetrie bei genauerer Betrachtung
insbesondere der Laubbäume, jedoch bei genauerem Hinsehen auch
aller anderer Baumarten, eher die Ausnahme ist. Selbstverständlich
spiegeln z.B. die Holzmerkmale diesen „natürlichen
Aufbau des Baumes“, doch befriedigten die entsprechenden
Erklärungsversuche zur Bildung der Körperstrukturen in der
Fachliteratur
/ 12 / in keiner Weise.
Weitere eigene
Forschungen förderten die Erkenntnis, dass die
Kernstrahlungskomponente der terrestrischen Hintergrundstrahlung in
diesem Zusammenhang bisher völlig unterschätzt worden ist.
Insbesondere führte die Entdeckung der sogenannten
Feinstrukturen der irdischen γ-Strahlungs- und Neutronenfelder
den Autor möglicherweise einen entscheidenden Schritt weiter.
Letztlich wurde von ihm Neutronotropie als einer der wichtigsten
morphogenetischen Regulationsfaktoren postuliert. Bäume „bilden“
- schon aufgrund ihrer Größe - natürliche
Neutronenstrahlen „ab“, weshalb sie visuell als besonders
geeignetes Referenzsystem zu dienen scheinen. Zahlreiche der
beobachteten Flucht-, Abwehr- und Untergangsreaktionen (destruktive
Reaktionen) sowie das Wachstum fördernde (konstruktive)
Reaktionen des Baumes haben offensichtlich neutronogene
Ursachen.
Der Beitrag soll das Neutronotropie-Konzept zur
Diskussion stellen, obgleich noch viele Fragen nicht einmal berührt
sind. Anlass dafür sind die erahnte fundamentale Bedeutung
einerseits und die begrenzten Möglichkeiten des Autors
andererseits, der als Physiker Mitstreiter im Bereich der Biologen
und Forstwissenschaftler sucht.
2. Die Bedeutung der
Radialsymmetrie für den Baum
Zunächst einmal
seien einige Beobachtungen im klassischen Sinne interpretiert, s.
z.B. / 12 /.
Der einschnürige Stamm
(Knickwuchs/Schrägwuchs): Nach dem Knick oder der Schräg-
bzw. Kriechlage folgt der Baum, quasi parallel versetzt, der
geotropen Symmetrie, Bild 1a.
Der unschnürige Stamm
(Krummschaftigkeit): Trotz wellenartig gekrümmten, auch
exzentrischen Wachstums sucht der Baum immer wieder die ursprüngliche
bzw. eine dazu parallel versetzte Symmetrieachse aufzunehmen, Bild
1b.
Der Bajonettwuchs (Zwieselwuchs): Zum Beispiel bei
Verlust der Spitze sucht der neue Wipfeltrieb im Bogen die
ursprüngliche Symmetrieachse, Bild 1c.
Das „Loch“
im Stamm: Ein Loch im Stamm wird überbrückt, wenn auch
nicht immer die anfängliche Symmetrie gewahrt werden kann, Bild
1d.
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In allen
betrachteten Fällen „sucht“ der Baum scheinbar nach
„Umwachsung“ eines abgegrenzten räumlichen Bereichs
die durch das Wurzelwerk und den ersten Abschnitt des Stammes bzw.
Hauptwipfeltriebes festgelegte Symmetrieachse wieder zu erlangen oder
parallel versetzt bzw. zumindest annähernd die ursprünglichen
morphogenetischen Gradienten wieder aufzunehmen.
Man wird
freilich zugeben müssen, dass mit solchen Beschreibungen noch
nichts über die Ursachen für die partiellen Abweichungen
von der Axialsymmetrie ausgesagt ist. Wenn nicht gerade eine
Brucherscheinung bzw. Verletzung als Ursache der Störung in
Frage kam, führten zudem die sonstigen Deutungsversuche in der
Fachliteratur regelmäßig ins Unbestimmte.
3.
Neutronen in der Biosphäre
3.1 Das natürliche
terrestrische Kernstrahlungsfeld
Es sind primär von
der Sonne stammende und sekundär von der kosmischen
Höhenstrahlung in der Atmosphäre angeregte Neutronen
bekannt (natürliche kosmische Neutronen), die bis in Biosphäre
vordringen / 11 /. Sie beinhalten naturgemäß keine
ortsfesten Strukturen.
Neutronen kommen - mit Hinweis auf die
natürliche Radioaktivität / 1 / - auch direkt aus der Erde
in unseren Lebensraum (natürliche terrestrische Neutronen). An
dieser Stelle ist auch hinzuweisen auf das zwar noch umstrittene,
doch aussichtsreiche Reaktor-Modell im Kern des Erdkörpers des
Geophysikers M. Herndon, z.B. / 3
/. Selbstverständlich werden zudem Neutronen z.B. durch
terrestrische α-Teilchen in den untersten Atmosphäreschichten
in Folge von Stoßprozessen generiert. Die aus der Erdkruste
emittierten radioaktiven Gase Radon, Thoron und Actinon tragen
ebenfalls dazu bei / 5 /. Verschiedene (n, γ)-Reaktionen
bestimmen schließlich auch mit das natürliche Feld der
terrestrischen γ-Strahlung.
Nach / 4 / konkurrieren die
gemessenen Neutronenflüsse „von unten“
(terrestrisch) und „von oben“ (kosmisch) z.B. in
Abhängigkeit von der Jahreszeit und von den Mondphasen, so dass
das Vorzeichen des Gesamtstromes auch einmal wechseln kann. Im
Sommerhalbjahr überwiegt in der Biosphäre meistens der
Neutronenstrom aus der Erde.
Die kosmische Komponente der
natürlichen Kernstrahlung in der Biosphäre lässt sich
„leicht“ durch Vergleichsmessungen über Erd- und
Gewässeroberflächen separieren. Über dem Meer besteht
die natürliche Kernsstrahlung praktisch nur noch aus der
kosmischen Komponente, sieht man von Beiträgen aus Baustoffen
bzw. Ladung des Schiffskörpers ab. Eigene Untersuchungen dieser
Art mit Hilfe eines Szintillationsmessgerätes vom Typ Szintomat
6134, Firma automess, belegten im Sommer 2000 bei Messungen auf der
Ostsee und an Land, dass bei Berücksichtigung aller Schwankungen
deutlich weniger als 50 % der Neutronen-Strahlung kosmischen
Ursprungs waren. Der Autor stellte zudem schon im Bereich der
Uferzone, z.B. eingangs der Seebrücke von Heringsdorf, den
Übergang fest.
Entsprechend, wenn auch abgeschwächt, ist selbstverständlich auch ein Gradient der γ-Strahlung - angeregt durch den des Neutronenfeldes - überlagert. Bei eigenen Messungen, s. das Diagramm in Bild 2a (1 Skt. ≈ 0,1 μSv/h), an der hölzernen Strandbrücke von Hohwacht wurde sein Betrag am 13. März 2003, also im auslaufenden Winterhalbjahr, zu ca. 0,002 μSv/h pro Meter bestimmt. Obgleich in dieser Jahreszeit in Übereinstimmung mit / 4 / noch ein relativ hoher kosmischer Strahlungsanteil vorherrschte, erkennt man die Korrelation von terrestrischer γ- und Neutronen-Strahlung.
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Bild 2:
Kernstrahlung (primär das Neutronenfeld) am Gewässerrand
zeigt eine räumliche Struktur: |
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Man
sieht sogar deutlich die Übergänge Trocken-/Nasssand
(Feinporigkeit), Sand/Kies (grobe wassergefüllte Poren und
Hohlräume), Land/Wasser. Über dem Wasser ist praktisch nur
noch die sehr geringe kosmische γ-Komponente
festzustellen.
Bezüglich der
sogenannten effektiven Qualitätsfaktoren der verschiedenen
ionisierenden Strahlungsarten, die gemäß internationalen
Strahlenschutzverordnungen das biologische Schädigungspotential
wichten, fällt das Neutron durch den höchsten Zahlenwert 20
auf (1 bei Röntgen- und γ-Strahlung zum Vergleich).
Aufgrund neuerer Forschungsergebnisse wird man wohl den Betrag des
Neutrons zudem noch wesentlich heraufsetzen müssen. Ohne hier
weiter auf die lebensfeindlichen Eigenschaften eingehen zu wollen,
sei daran erinnert, dass nur die in der Evolution angeeigneten,
sogenannten molekularen und zellulären Reparaturprozesse dem
Leben im natürlichen Kernstrahlungsfeld eine Chance geben / 9 /,
/ 13 /.
3.2 Modell der Feinstruktur des terrestrischen
Neutronenfeldes
Die Existenz von Flussgradienten der
Kernstrahlung an Gewässerrändern muss man bereits als Beleg
für eine Feinstruktur hinnehmen. Ursächlich ist hier der
Atomkern des Wasserstoffs, der durch besonders intensive
Wechselwirkungsprozesse Neutronen verlangsamt bzw. absorbiert
(moderiert). Zu den effektivsten sogenannten Moderatoren gehört
somit das Wasser, das im Bereich von Gewässern das Poren- und
Hohlraumsystem im Erdboden mehr oder weniger ausgedehnt
penetriert.
Nach sehr aufwendigen und exakten Messungen von
Beliaeva u.a. / 2 /, kann die Neutronen-Zählrate entlang nur
einiger Landmeter auf weniger als die Hälfte über dem
Wasser absinken, wie das Diagramm in Bild 2b zeigt. Den Gesamtfluss
gaben Beliaeva u.a. unter Berücksichtigung der Messfläche
zu 0.00018 cm-2s-1 an. Vom Autor wurde
zur betragsmäßigen Bestimmung des entsprechenden
Gradienten vom terrestrischen Fluss im fallenden Kurvenast eine
Gerade eingezeichnet: ca. 10-6 Neutronen/cm-2
s-1 pro Meter. Die ebenfalls eingetragene horizontale
Linie markiert das niedrige Niveau der Zählrate 0,095 s-1
über dem Wasser, das der kosmischen Komponente entspricht.
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Bild 3: Bäume am Gewässerrand reflektieren im Wuchsverhalten die örtlichen Strukturen des Neutronenfeldes, vgl. auch Bild 2. |
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Die
linearen Abmessungen von Bäumen liegen im Dimensionsbereich der
hier und in Abschnitt 3.1 bestimmten Übergänge. Man wird
daher gerade an Gewässerrändern bei diesen großen
ortsfesten Lebewesen besondere neutronotrope Effekte zu erwarten
haben, falls Neutronotropie überhaupt eine Rolle spielt.
Die
lebende Natur bleibt uns doch tatsächlich dahingehend keine
Antwort schuldig. Das typische Beispiel ist der Baum, der
(neutronotrop) schräg bzw. sogar horizontal in Richtung
Gewässerrand wächst, um dann über tieferem Wasser
wieder geotrop die Senkrechte aufzunehmen, s. Bild 3.
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Bild
4: Modelle zur Entstehung von terrestrischen Neutronenstrahlen
infolge von Reflexionserscheinungen an Rissen im Gebirge der
Erdkruste: Zwei parallele Risse (strichpunktiert) bzw. das
oberflächennahe Rissnetzwerk führen als terrestrischer
Neutronenwellenleiter mehrere Neutronen-moden (fette Linien und
lange Pfeile) bzw. reflektieren ein Teilstrahlbüschel in die
Biosphäre: |
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Gradienten
sind jedoch zur Überraschung des Autors nicht die alleinigen
Phänomene, die das terrestrische Neutronenfeld strukturieren.
Nachdem einmal das Auge durch die Beobachtung der Wuchseffekte an
Gewässerrändern geschärft war, führten ihn seine
systematischen Beobachtungen des lebenden Referenzsystems der Bäume,
die auch fernab von oberirdischen Gewässern z.T. dramatische
Abweichungen von der Radialsymmetrie und eine Fülle anderer
abartiger Wuchserscheinungen zur Schau tragen, auf eine ganz andere,
eine faszinierende Spur. Gestützt durch Messungen und
theoretische Überlegungen kam es zur Entdeckung einer
Strahl-Feinstruktur des terrestrischen Neutronenfeldes in der
Biosphäre, die auf die Realstruktur der Erdkruste zurückzuführen
ist.
In / 6 / bis / 8 / wurde vom Autor
u.a. berichtet, wie sich die Lebewesen, am auffälligsten eben
die großen Bäume, mit diesen natürlichen
Neutronenstrahlen auseinandersetzen müssen. Bild 4a bis c soll
modellhaft ein Beispiel für die mögliche Entstehung von
Neutronen-Flächenstrahlen zeigen, s. / 7 /. Im Schnittbild
erkennt man schematisch in der Tiefe der Erdkruste zwei parallele
Risse, die gemäß Modellvorstellung als
Neutronen-Wellenleiter dienen. Die geführten Wellen bzw.
Neutronenmoden sind somit entsprechend den parallelen Rissflächen
in Wirklichkeit Flächenstrahlen (fette Linien im Schnittbild),
die annähernd senkrecht in die Biosphäre treten
(gestrichelte Linie).
In stark zerklüfteten
Oberflächenzonen kann es zudem, s. Bild 4d, durch partielle
Mehrfachreflexion zur „Ausblendung“ von Teilstrahlen bzw.
Strahlenbüscheln kommen, die beliebig schräg in die
Atmosphäre treten. Die Flucht- bzw. Untergangsreaktionen der
betroffenen Bäume bzw. Teile davon sind für den gegebenen
Fall - mit realem Vorbild z.B. im Neutronengarten zu Niederwiesa -
ebenfalls schematisch dargestellt.
Neutronen-Strahlen sind so
lange ortsfest bzw. im Raum konstant, wie sich die sie verursachende
Realstruktur in der Erdkruste nicht verändert. Während der
Mensch als ein mobiles Lebewesen gemäß eigenen Messungen /
7 / beispielsweise eine mittlere Neutronen-Äquivalentdosisleistung
von ca. 300 nSv/h verkraften muss, kann im Strahl z.B. der zwei- bis
achtfache Betrag vorkommen.
Von einer zeitlichen Konstanz des
Mittelwertes kann allerdings, wie bereits gesagt, keine Rede sein.
Neben dem statistischen Rauschen sind z.B. tages- und jahreszeitliche
bzw. von der Sonnenaktivität abhängige Schwankungen
bekannt, und es wurde ein bemerkenswerter Zusammenhang der
Neutronenemission der Erdkruste mit den Mondphasen festgestellt. Kurz
nach der periodischen maximalen Deformation des Erdkörpers im
Schwerefeld von Mond und Sonne (Voll- und Neumond-Konstellationen)
wurden ortsfeste Neutronenschauer mit immerhin 20 bis 100 mal höheren
Intensitäten in Emissionsspitzen beobachtet / 4 /, / 15 / die
0,5 bis 5 Stunden andauerten.
Freie Neutronen kommen
in einem sehr breiten Energiebereich vor. Während die kinetische
Energie beim Start aufgrund einer Kernspaltung z.B. ca. 107
eV beträgt, sind den sogenannten ultrakalten Neutronen Energien
um 10-7 eV zuzuordnen. Man unterscheidet auch nach
schnellen und langsamen Neutronen, denn die entsprechenden
Geschwindigkeiten betragen 20.000 kms-1 bzw. 7 ms-1.
Für die Neutronotropie der Lebewesen ist es von erheblicher
Bedeutung, dass das terrestrische Neutronenfeld gemäß
Messungen mehr als 70% langsame Neutronen enthält / 5 /. Die
Einfangquerschnitte wichtiger Atomkerne lebender Materie wachsen
nämlich mit sinkender Neutronenenergie / 14 /.
3.3
Warum sind Neutronen so lebensfeindlich?
Für die
neutronogene Pathogenese ist also die Tatsache bedeutsam, dass der
Einfangquerschnitt der Atomkerne für Neutronen im allgemeinen
mit der Abnahme ihrer Energie sogar überproportional wächst.
Zudem gehören die Atomkerne des Kohlenstoffs, des Stickstoffs
und vor allem des Wasserstoffs zu denen mit den höchsten
Einfangquerschnitten überhaupt.
Damit sind Lebewesen
äußerst signifikant betroffen. Nach / 9 / beschädigt
schon eine einzige Einfangreaktion die Desoxyribonukleinsäure im
Zellkern so stark, dass die Zelle abstirbt. Im Vergleich zu
„konvetionellen“ Strahlen - gemeint sind immerhin
Röntgen- bzw. Gammastrahlung - erzeugen Neutronen wesentlich
mehr nicht oder nur schwer reparierbare DNS-Veränderungen
(Doppelstrangbrüche) / 10 /. Auch wandelt ein zusätzliches
Neutron im Atomkern Wasserstoff (H) in sein Isotop Deuterium (D) um.
Schweres Wasser, also D2O, das sich dabei ansammeln kann,
gehört zu den größten bekannten Zellgiften. Ein
weiteres zusätzliches Neutron erzeugt das Isotop Tritium (T),
das nunmehr in-situ direkt radioaktiv schädigend wirkt.
4.
Ein geo- und biophysikalisches Konzept zur Neutronotropie der
Bäume
4.1 Konstruktivität der Solitärbäume
Zu den beeindruckendsten Lebewesen der Erde gehören
die Solitärbäume. (Da dieser Begriff nicht ganz eindeutig
ist, möchte sich der Autor an die in / 7 / gegebene Definition
halten. Im Forstbereich wird z.B. auch die Bezeichnung Elitebaum
verwendet.) Was ist es aber, was diese Bäume so auffällig
macht? Im Grunde sind es zwei konkurrierende, meist am gleichen Baum
sichtbare Erscheinungsformen, die der Autor als Konstruktivität
und Destruktivität bezeichnet. Nur auf erstere wird zunächst
hier eingegangen.
Umfang und Durchmesser des Stammes bzw. der
Krone sowie Baumhöhe und Holzmasse sind z.B. gut messbare
konstruktive Parameter. Sie bilden bekanntlich auch die Grundlage für
die Angabe von Baumrekorden, die ausschließlich von
Solitärbäumen gehalten werden. Elitebäume kommen als
solche wegen der Bewirtschaftung des Waldes grundsätzlich nicht
in Frage. Würde man dagegen mittlere jährliche Zunahmen der
o.g. Parameter messen und zudem auf das Lebensalter normieren, so
wären sie ganz gewiss in den Rekordlisten vertreten. Hier
kristallisiert sich bereits die Bedeutung der mittleren Breite der
Jahresringe heraus. Die entsprechenden Parameter sind durch jährliche
Zuwachsmessung am Stamm relativ leicht zugänglich.
Während
dies insbesondere in der forstlichen Forschungspraxis ein
Selbstverständnis ist, trifft das bei Solitärbäumen
selten zu. Bezeichnenderweise kommt es dann allerdings bei derartigen
genauen Untersuchungen an besonderen Exemplaren regelmäßig
zu dramatischen Alterskorrekturen nach unten, so zum Beispiel von ca.
6.000 auf ca. 2.000 Jahre bei einem der größten Bäume
der Welt, dem „General Sherman“ im Jahr 2000.
Warum
ist das so, fragte sich der Autor? Man lässt sich offenbar im
Angesicht solcher kapitaler Baumveteranen gern eher emotional leiten.
Schließlich entsteht kein Schaden, wenn man das Alter der
Großen Eiche von Ivenack schätzungsweise zu 1.200 (!)
Jahren angibt. Eine genaue Vermessung ist auch in diesem Beispiel
nicht bekannt, obgleich man im Falle dieses kompakten Baumes sogar
per Kernbohrung die Wahrheit in einem Zuge exakt finden könnte.
Das Problem bei Solitärbäumen scheint jedoch wo ganz anders
zu liegen. Es gibt nämlich kaum ein echtes wissenschaftliches
Interesse, weil diese Einzelbäume wirtschaftlich ohne Bedeutung
sind.
Aus der Sicht der Neutronotropie ist die Lage allerdings
völlig entgegengesetzt. Wenn nämlich einem Standort eine
neutronogene Wuchskraftverstärkung unterstellt wird, so
avanciert deren Nachweis anhand der mittleren Jahresringbreite des
diesen besetzenden Solitärs zur wichtigsten Aufgabe.
(Selbstverständlich ist die „Lebenskurve“ des Baumes
zu beachten, und man wird die besten Ergebnisse im mittleren
Lebensalter erzielen.)
Konstruktive Neutronotropie eines
Standortes resultiert im Rahmen der Modellvorstellung des Autors aus
der Tatsache, dass sich zwar die freien Neutronen in Strahlen
sammeln, was jedoch in deren unmittelbarer Umgebung zu einer
Neutronen-Verarmung führt. Bild 5a zeigt dazu schematisch ein
Beispiel, wonach sich an einem Baumstandort drei terrestrische
Neutronen-Wellenleiter (3-Stern-Kreuzung) mit insgesamt 18
Neutronenmoden kreuzen. Berücksichtigt man die Tatsache, dass
sich die Neutronen als Teilchen in den postulierten flächenhaften
Neutronenwellen (Moden) im allgemeinen schräg ausbreiten, so
würde sich die gesamte „Lebenszone“ des Baumes -
außer entlang der Linie A - im Bereich besonders niedriger
Dosis befinden. Der Solitär hätte (im Vergleich zu
Nachbarn) sehr viel weniger mit Reparaturprozessen zu tun und könnte
seine Ressourcen auf Wachstum konzentrieren. Dieses Phänomen mit
Wuchskraftverstärkungen von z.B. 400 % (!) hat der Autor in der
Natur beobachtet.
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Bild 5:
Schematische Darstellung von Bäumen im strukturierten
Neutronenfeld: |
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4.2
Destruktivität ist nicht nur ein Phänomen der
Solitärbäume
In / 6 / wurde aufgrund
systematischer Naturbeobachtungen eine Auswahl von 25
artenübergreifenden Parametern zur quantitativen Beschreibung
von Destruktivität aufgeführt. Destruktivität des
Baumes stellt sich somit als Folge vieler Einzeleffekte von Flucht,
Abwehr und Untergang dar. Dies ist für Bäume auf beliebigem
Standort zutreffend. Aufgrund der neutronogenen Besonderheit des
Solitärstandortes - wo zudem durch die Wuchskraftverstärkung
dem Baum offensichtlich eine besondere Vitalität verliehen wird
- sind jedoch Solitäre meist extrem betroffen.
Stellvertretend
mögen vier Beispiele stehen, die u.a. durch die Fotos in Bild 6
nahegelegt werden:
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Bild
6: Bäume auf der Flucht vor bzw. in Abwehrstellung gegen
Neutronen: |
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b)
Wulst- bzw. leistenartige Berandung einer borkenfreien Zone am
Baum (Fluchtreaktion), der sich zudem um seine Achse gedreht
hat |
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Schrägwuchs
Die
Skala der Stammneigungswinkel reicht von wenigen Grad (z.B. 10o
bei der Großen Eiche von Ivenack) bis zu 90o
(Kriechwuchs). Entsprechend der lokalen Struktur und Anordnung der
Strahlen flüchtet der Baum in Bereiche niedrigerer
Neutronendosis bzw. er versucht ihren schädlichen Einfluss zu
minimieren, indem er mit dem Stamm bzw. mit betroffenen Ästen
möglichst senkrecht durch die Strahlfläche stößt.
Es können in praxi durch multible Strahlsituationen äußerst
groteske Baumformen heraus kommen.
Stammbrücke bzw.
-loch
Auf der neutronogen geführten Flucht sind Bäume
teilweise zu skurril anmutenden Manövern gezwungen. Es
vereinigen sich z.B. die Stämme zweier verschiedener Bäume
bzw. eines Brüderbaumes vollständig, s. Bild 6a, oder ein
Baum zwieselt im unteren Stammbereich, um weiter oben wieder
zusammenzuwachsen, s. auch Bild 1d.
Borkenrückzug und
-randverholzung
Der Baum zieht bei seiner Flucht vor
Neutronen im Laufe der Zeit einen Teil der Lebenszone zurück, s.
z.B. die Messungen an der Hanneloren-Eiche in Limbach-Oberfrohna / 7
/. Äußerlich ist das erkennbar an einem partiellen Wegfall
der Borke. Diese verholzt wulst- bzw. leistenartig an den beiden
Rändern und lässt den Blick frei auf das früher
gebildete Kernholz, s. Bild 6b, und es entwickelt sich oft in diesem
Bereich eine mehr oder weniger auffällige Baumhöhle bzw.
mit Leisten berandete Spalte, s. Bild 6c.
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Bild 7: Beulen
dienen zur Abwehr von Neutronenstrahlen, s. auch Bild 5b. |
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In
der Krone sterben gern in solchen Fällen - wahrscheinlich
mangels Nahrungsversorgung - ganze zugeordnete Bereiche ab. In
Verbindung damit beobachtet man nicht selten begleitend oder
nachfolgend Drehwuchs, der nach Erkenntnissen des Autors einen
speziellen magnetischen Abwehrmechanismus gegen Neutronen darstellt,
auf den in diesem Beitrag nicht näher eingegangen werden kann.
Ausbildung von Baumbeulen und -leisten
Beulen
und Leisten können als Folge von Überwallungen oder
Frosteffekten vorkommen. Man wird aber bei genauer Betrachtung in
bestimmten Fällen auch hier andere Ursachen zu suchen haben,
zumal oft zusätzlich Erosionseffekte zu beobachten sind. Die
meisten Phänomene dieser anatomischen Kategorie, die meist das
sprichwörtliche der Knorrigkeit von Bäumen ausmachen, haben
nach Erkenntnissen des Autors etwas mit einem Abwehrmechanismus gegen
Neutronenstrahlen zu tun. Besonders markant unter diesem Aspekt sind
z.B. Beulen, die Astgabelungen vorgelagert sind, Bild 7a.
Die
Abwehr - bewerkstelligt durch eine gewachsene Vielschichtstruktur in
der Beule bzw. Leiste - versteht sich als Auflösung des Strahls
durch Reflexion und Streuung der auf den Baum gerichteten Neutronen,
s. Bild 5b. Gabelung bzw. Zwieselung bedeuten zusätzliche
Fluchtreaktionen des Baumes in diesem Bereich. Es wird übrigens
in der Folge zunehmender Schrägwuchs als Fluchteffekt auftreten,
um den jährlichen Zuwachs auszugleichen.
Der Autor
untersuchte die Beule eines 40jährigen Ahorns im Querschliff.
Die mikroskopische Auswertung ergab eine Vielschichstruktur,
bestehend aus Schichten, deren Dicke im Bereich der ersten 2 mm von
außen ≤0,05 mm nach innen auf etwa 0,2 mm zunahm. Die
mittlere Breite der Jahresringe im Stamm betrug demgegenüber 2
bis 4 mm.
Dass es sich bei Beulen um physiologische
Abwehrgebilde handelt, die letztlich den Baum vor vorzeitigem
Untergang schützen, belegen u.a. zwei schon lange allgemein
bekannte Beobachtungen:
* Bäume mit Beulen werden
erfahrungsgemäß älter.
* Es gibt im
Weltmaßstab zahlreiche berühmte Solitäre, die
zumindest im unteren, äußerst
destruktiv erscheinenden
Bereich fast nur noch aus Beulen bestehen (z.B. die berühmte
Wolframs-Linde in Ried, s. Bild 7b).
Eine besondere
Situation dieser Art verkörpert der vom Autor ausgewählte
Testbaum im Sabaurwald, s. / 8 /, der sogar im Inneren seiner
Baumhöhle eine riesige Beule entwickelt hat. Sie richtet sich
gegen einen feinen Neutronen-Teilstrahl, der diesen Bereich gemäß
Messung durch ein Stammloch von der Gegenseite her attackiert.
5.
Die Friedhofslinde zu Annaberg-Buchholz
Zu den
beeindruckendsten Solitären gehört die Friedhofslinde zu
Annaberg-Buchholz. Der Baum verfügt über zahlreiche abnorme
Wuchsmerkmale. Es fallen insbesondere die folgenden auf:
*
10o-Schrägwuchs des Hauptstammes,
* nahezu
halbseitiger, niedriger (ca. 60 cm) Ansatz der Hauptäste,
*
alle Hauptäste wachsen zunächst horizontal, um sich dann
mehr oder weniger vertikal
aufzurichten,
* einer der
stärksten Hauptäste knickt noch im horizontalen Bereich um
90o ab,
* bodenständige Baumhöhle mit
Luftwurzeln im Hauptstamm,
* mehrere Beulen vor allem am
Knickansatz von Hauptästen.
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Bild 8: Aufnahme-richtungen der Fotos der Friedhofs-Linde zu Annaberg-Buchholz s. in Bild 9 |
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Die
Aufnahmerichtungen der Fotos in Bild 8 sind in der schematischen
Draufsicht auf die untere Baumzone in Bild 9 mit Pfeilen markiert.
Der Solitärcharakter des Standortes wird durch die Tatsache
unterstrichen, dass der Baum in einem relativen Minimum der
γ-Strahlung von ca. 10 m Durchmesser steht. Das deutliche
γ-Minimum zeigen die Diagramme in Bild 10, wofür die
beiden aufeinander senkrecht verlaufenden Messstrecken AA und BB
ebenfalls in die Draufsicht des Bildes 9 eingetragen worden sind. Da
das o.g. Szintillations-Messgerät nur bis zum Jahr 1998 geeicht
ist, wurden für die im Sommer des Jahres 2000 erfolgte Messung
lediglich Skalenteile angegeben (visueller Mittelwert einer 5
s-Ablesung). Mit dieser Relativmessung findet man den mittleren
γ-Rauschpegel in der weiteren Umgebung des Standortes bei ca. 1
Skt., und man beobachtet im Minimum eine deutliche Dosisreduzierung
auf unter 50%. Zu beachten: Um die durchgehende Messung zu
ermöglichen, wurden die Messstrecken jeweils im Abstand von etwa
1 m am Baum vorbei gesetzt.
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Bild 9: Draufsicht auf einen Teil von Stamm und Hauptästen der Friedhofs-Linde zu Annaberg-Buchholz |
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Bild 10:
γ-Verteilung am Standort der Friedhofs-Linde zu
Annaberg-Buchholz (Verlauf der Messstrecken AA |
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Zählt
man die der kontinuierlich schwankenden γ-Anzeige überlagerten
harten Impulse als Neutronen, die in den Messraum gelangen, und nutzt
die entsprechende Richtwirkung des Analoginstrumentes, s. / 8 /, so
ordnen sich die weitergehenden Beobachtungen des Autors wie folgt
ein:
* Die Beulen werden von schräg unten von je
mindestens einem feinen Neutronenstrahl
getroffen. Die
Auflösungsgrenze quer zur Richtung der gerätebedingten
Messachse wird zu
etwa 5 cm geschätzt. Im Neutronenstrahl
wurden um 20 bis 70 % höhere Impulszahlen
(Messzeit jeweils
1 min) im Vergleich zum entsprechenden Neutronen-Rauschen in der
Umgebung festgestellt.
* Im Bereich der Baumhöhle ist
die Neutronen-Impulszahl um ca. 50 % erhöht.
* Entlang
der Linie n in Bild 9, vor der ein Starkast durch einen 90o-Knick
ausweicht, finden
sich stückweise im Vergleich zur Umgebung
ebenfalls entsprechend erhöhte Impulszahlen.
5.
Diskussion
Es wird zunächst auf die Ergebnisse der γ-
und Neutronen-Messungen an Bäumen als lebendem Referenzsystem
eingegangen.
Die Existenz des γ-Minimums in der
Umgebung eines Baumes auf ihn selbst zurückzuführen (z.B.
Absorption im Wurzelwerk), führt nicht weiter, denn man kann
solche Minima auch an unbesetzten Stellen in der Landschaft
beobachten. Da greift schon eher die Modellvorstellung des Autors,
wonach die γ-Strahlung maßgeblich durch das terrestrische
Neutronenfeld angeregt wird. Man wird dann das γ-Minimum als
Indiz für am Standort sich häufende Neutronenstrahlen
werten können, die aus Kohärenzgründen weniger in
Wechselwirkung mit den mineralischen Bestandteilen des Bodens treten.
Dies wiederum legt die Koexistenz der den Neutronenstrahlen
benachbarten Neutronen-Minima nahe, woraus sich der Solitärcharakter
des Standortes für einen diesen besetzenden Baum ableitet.
Das
Alter der Friedhofslinde ist nicht bekannt, so dass eine mittlere
Breite der Jahresringe nicht abgeschätzt werden kann, um sie als
Solitär zu identifizieren. Der große Stammdurchmesser von
etwa 2 m und eine unübersehbar hohe Vitalität der Linde
trotz des geschilderten destruktiven Charakters lässt allerdings
schon auf neutronotrope Konstruktivität schließen.
Am
Standort scheinen sich Flächen- und Feinstrahlen (wahrscheinlich
als Teilstrahlen ersterer) zu häufen. Ein relativ
intensitätsreicher Flächenstrahl zeichnet sich z.B. entlang
der Projektionslinie n in Bild 9 ab. Seinem Einfluss entzieht sich
der Baum durch Flucht, indem der betroffene Starkast um 90o
abknickt. (Wegen dieser Auffälligkeit des lebenden
Referenzobjektes wurde hier entlang gemessen.)
Wenn Ursache
und Wirkung in diesem Sinne korrelieren, so folgt zudem eine
weitgehend vertikale Anordnung des Flächenstrahls, der hier im
Modell als Mode eines terrestrischen Neutronen-Wellenleiters
interpretiert wird. Gemäß Modellvorstellung steht die
Friedhofslinde im Zentrum von mehreren am Standort sternförmig
zusammenlaufenden Wellenleitern (Rissstern).
Wo feine
Strahlen den Baum treffen, die gemäß Messung mehr oder
weniger schräg von unten kommen - senkrechte Anordnung nur
Sonderfall - reagiert offenbar der Baum durch Abwehr mit Hilfe der
Beulen. Die Lage einiger ausgewählter Beulen, s. auch Bild 8,
ist in Bild 9 durch die schwarzen Flecken angedeutet. Im Bereich der
Baumhöhle, in Bild 9 schwarz gepunktet, fallen mehrere
Luftwurzeln auf. Der Autor neigt auch aufgrund ähnlicher, durch
Messungen gestützter Beobachtungen auch an anderen Bäumen
zu der Annahme, dass zwar die Baumhöhle teilweise auf
Neutronen-Erosionseffekte zurückzuführen ist, manche Bäume
jedoch noch mit Luftwurzeln im Zwischenraum anstehender Feinstrahlen
um ihre Existenz ringen.
Neutronotropie ist somit die
physiologische Antwort der Lebewesen auf die Feinstruktur des
natürlichen terrestrischen Neutronenfeldes. Man hat bei Bäumen
zu unterscheiden nach Flucht-, Abwehr- und Untergangsreaktionen.
In
Anbetracht der Tatsache, dass der Baum an den Standort gebunden ist,
bedeutet für ihn Flucht, dorthin zu wachsen, wo die
Neutronendichte in seiner Umgebung noch am kleinsten ist. Er bedient
sich dabei aller physiologischen Möglichkeiten, von denen z.B.
auffällig sind die Umwachsung von Strahlsituationen und das
Ausweichen durch Zwieseln bzw. die Aufgabe von Teilen der Lebenszone
(äußerlich erkennbar am partiellen Borkenrückzug).
Eine spezielle Ausweichmöglichkeit mit z.T. erheblichen
Fluchtwegen, die mit Hilfe des Wurzelwerkes realisiert werden, führt
zum Brüderbaum.
Riskant scheint die an Bäumen ebenfalls
beobachtbare „Flucht“ durch möglichst senkrechten
Strahldurchtritt. Wenngleich dabei eine relative Minimierung des
Strahlkontaktes erfolgt, so ist die Erleichterung offenbar nur
vorübergehend, denn man stellt in diesem Fall oft eine zeitlich
vorgezogene Untergangsreaktion fest.
Eine andere Möglichkeit
für den Baum besteht in der Abwehr von Neutronen, insbesondere
solchen, die in Strahlkonfigurationen anstehen. Dabei ist sicher die
Unterscheidung nach schnellen und langsamen Neutronen angebracht. Der
Versuch zur Abwehr energiereicher Teilchen scheint schon deshalb eher
unwahrscheinlich, weil deren Wirkungsquerschnitte für
biologisches Material sehr klein sind. Auf Strahlen langsamer
Neutronen mit Abwehrmechanismen zu reagieren ist jedoch für die
Kreatur ein offenbar lohnendes und zugleich für den Betrachter
faszinierendes Unterfangen.
Welche Möglichkeiten hat ein
Lebewesen, dies ausgerechnet bei Neutronen zu realisieren? Nun, wir
haben es mit Naturphänomenen zu tun, auf die die Evolution
genügend Zeit hatte, zu reagieren. Die ersten Neutronenstrahlen
stellten sich mit Ausbildung der Erdkruste ein, also lange bevor sich
Lebewesen entwickeln konnten. In diesem Zusammenhang gibt es
wertvolle Indizien anhand von Baumfossilien, worauf der Autor auch
durch Paläontologen nach seinen Erstveröffentlichungen
aufmerksam gemacht worden ist. Im übrigen war ihm das bereits
nach eigenen Untersuchungen am sogenannten „Versteinerten Wald
von Chemnitz“ bekannt. Mehrere verkieselte Hölzer aus der
Zeit vor etwa 290 Millionen Jahren tragen Anzeichen, die der Autor
heute anhand lebender Bäume als Effekte der Neutronenabwehr bzw.
-flucht interpretiert.
Die wichtigsten Eigenschaften von
Neutronen, die man zur Bahnablenkung (im Teilchenmodell) bzw. zur
Strahlablenkung oder -auflösung (im Wellenbild) in Physik und
Technik nutzt, sind Streuung und Reflexion an Vielschichtsystemen.
Genau diese Vielschichtstruktur finden wir in Baumbeulen und -leisten
vor. Es scheint daher so, dass Bäume seit Jahrmillionen auf
diese Möglichkeiten zurückgreifen.
Der Autor glaubt
zudem, anhand seiner systematischen Naturbeobachtungen feststellen zu
dürfen, dass Bäume auch andere Eigenschaften der langsamen
Neutronen nutzen, um sich ihrer - insbesondere in Strahlform - zu
erwehren. So scheinen Streueffekte in porösen Strukturen mit
hoher Oberflächendichte und Bahnablenkungen in inhomogenen
Magnetfeldern, die von den betroffenen Lebewesen generiert werden,
eine Rolle zu spielen.
Zusammenfassung
Das
natürliche terrestrische Kernstrahlungsfeld besitzt eine
ortsfeste Feinstruktur. Insbesondere existieren Neutronenstrahlen in
der Biosphäre.
Neben Reparaturprozessen ist
Neutronotropie die notwendige Antwort der an den Standort gebundenen
Lebewesen. Alle Bäume sind mit neutronotropen Flucht-, Abwehr-
und Untergangsreaktionen dafür das visuell auffälligste
lebende Referenzsystem. Dabei ist konstruktives und destruktives
Verhalten zu beobachten.
Wo sich gemäß
physikalischer Modellvorstellung des Autors Neutronen-Moden
sternförmig kreuzen, koexistieren Bereiche hoher und niedriger
Neutronendosis. Hier erfahren Bäume eine konstruktive
Wuchskraftverstärkung, die sie besonders vital machen gegen die
destruktiven Effekte in den Bereichen, wo sie direkt von den
Neutronenstrahlen getroffen werden. Dies und nur dies ist der
Standort des Solitärbaumes.
Summary
It
has been shown that the natural terrestric nuclear radiation field in
the biosphere is spatial structured. Especially exist neutron rays
near the earth surface.
For survival immobile living beings
must react not only via molecular and cellular
repearing processes but also via neutronotropy. All trees as
reference system show neutronotropic save by flight, defensive and/or
mortification reactions. Whe observe constructive and destructive
behaviour.
In an authors physical model of an terrestric
multimode wave guide in the earth crust neutron-modes intersect
star-like. In this area coexist higher and lower neutron doses in the
biosphere. Trees on this position experience constructive high growth
rate and vitality (in areas between the neutron rays) but also often
extreme destructive effects in direct contact with the rays. This and
only this star-like crossing-area is the tree position of an
solitar.
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Anschrift des Autors:
Dr.
Hans-Dieter Langer
Neutronengarten zu Niederwiesa
Haus Ellen,
Talstr. 53
09577 Niederwiesa
Tel. 03726/721826
F.M.
14.06.03